Mal kindlich mild, mal rebellisch wild, so warst du.

Wie ein Schmetterling leicht und verliebt, so warst du.

Fuer alles offen, stets bereit fuer jeden Spass, so warst du.

Fuer immer in unseren Herzen, so bist du.

Danke, dass wir dich kennen und lieben durften


 

Susi wurde am 19. Februar 1990 als Susann Schramm in der Klinik Dresden Industriestrasse geboren. Sie war ein suesses Baby mit vielen dunklen Haaren. Wir haben sie nur unser Aeffchen genannt, was ihr spaeter gar nicht mehr gefiel. Nach 2 Tagen Klinikaufenthalt durften wir zwei schon nach hause. Susi war ein problemloses friedliches Wesen und hat immer viel gelacht.Sie wurde von allen geliebt. Ganz besonders auch von ihrere 2 Jahre aeteren Schwester Claudia. Die beiden waren unzertrennlich auch wenn es ab und zu mal gekracht hat.

Mit fast 3 Jahren besuchte Susi dann den Kindergarten. Da sie in der selben Gruppe wie ihre Schwester war machte ihr das gar nichts aus. Und als Juengste wurde sie von allen verwoehnt. 1994 zogen wir dann in einen anderen Stadtteil. Also wurde auch der Kindergarten gewechselt. Aber auch das machte ihr nichts aus. Sie ging gern dort hin, fand sehr schnell Freunde und war wie ueberall beliebt.

1996 wurde Susi dann eingeschult. Da sie ein kleiner Perfektionist war wollte sie immer alles ganz genau und richtig machen bis es ihren Vorstellungen entsprach. Oh, das war manchmal nervenaufreibend.

Ab dem Sommer 2000 besuchte Susi dann die Mittelschule. Sie war auch dort eine gute Schuelerin und machte weder uns noch den Lehrern Sorgen. Alle Aufgaben erledigte sie ohne gross zu murren. Auch Aufgaben fuer andere, obwohl es dann meistens Gruppenaufgaben waren. Von der Schule aus nahm sie auch an zwei Kochwettbewerben der DREWAG teil. Darauf hat sie sich, wie sie war, zu hause gruendlich vorbereitet.

Ihre Freizeit verbrachte sie wie die meisten Maedchen. Rad fahren, skaten, Keybord spielen (hat sie mit der Mittelschule begonnen), rodeln, einfach nur rumtoben, Musik hoeren, auch mal lesen. Was sie und ihre Schwester auch sehr  gern machte, war mit Playmobil und Schluempfen zu spielen. Das Kinderzimmer sah manchmal aus wie Bombenschlag. Es hatte aber alles seinen Platz. Susi liebte auch Tiere ueber alles. So hatte sie ein zu gross geratenes Zwergkanichen Murksi, welches sie sehr liebt und pflegt (na ja nicht immer) bis es genau am 24.12.2004 an Altersschwaeche (8Jahre) starb. Das war unser letztes gemeinsames Weihnachten. Im Fruehjahr holte sie sich aber wieder ein Haeschen um welches ich mich jetzt kuemmere. Aber das mach ich gern.

Im Sommer 2004 erhielt Susi dann ihre Jugendweihe und das schon als Susann Mai. Darauf war sie stolz. Wir Eltern hatten uns kurz davor entschlossen zu heiraten und Susi wollte auch Papis Namen. Sie hat in der Grundschule schon lieber so unterschrieben - Susi Mai - war ja auch einfacher.

Im November 2004 zogen wir dann in unser Haus. Wo jede dann ihr eigenes Zimmer hatte und nach ihren Wuenschen einrichten konnte. Susi war aber trotzdem meist bei ihrer Schwester oder alle gemeinsam im Wohnzimmer. Wenn Papi Nachtdienst hatte gab es dann Weiberabende mit Filmen zum Schmelzen und heulen, ganz besonders die indinschen Liebesfilme. (Heute kann ich sie mir nicht mehr ansehen.) 

Natuerlich war Susi auch mal mit ihrer Freundin unterwegs. Doch an die Heim-komm-Regeln hat sie sich gehalten. Gut 10 Minuten spaeter war es auch schon mal. Da hat sie mich mit ihren dunklen Augen ganz lieb angesehen, mich geknuddelt und alles war gut. Oder sie hat uns ein leckeres Fruehstueck gemacht.

Anfang November 2005 absolvierte Susann noch ein 2 woechiges Praktikum im Kempinski Taschenbergpalais, was ihr sehr gut gefiel. Sie kam jeden Tag ganz aufgeloest nach hause und hat gestrahlt, obwohl es zum Teil sehr anstrengend war. Ihr Traumberuf war Hotelfachfrau. Das hatte sie sich in den Kopf gesetzt und das haette sie auch geschafft.

Ihre Traume waren eben dieser Beruf, einmal nach Dubai fliegen, besser noch dort arbeiten, und ein grosses Auto fahren, am liebsten einen Hummer. So wie unsere Susi war haette sie das sicher auch geschafft.